1. Zusammenfassung
Global Foundation Coin (GFC) entwickelt aktuell den GFC Token / Economic Layer auf Base. Bis einschließlich Q1 2027 ist die operative Arbeit auf belastbare Presale- und Mainnet-Readiness dieses Produkts ausgerichtet. Transparenz, Governance, Verifikation, Testing, Security, Smart Contracts, Legal, Website, Marketing, Partnerschaften und Funding unterstützen diesen Fokus. Ab Q2 2027 soll der Ausbau schrittweise zum breiteren GFC-System und langfristig zur Accountability Infrastructure rund um den Token und perspektivisch darüber hinaus zunehmen. Diese langfristige Richtung ist eine Roadmap und keine Darstellung bereits aktiver Funktionen.
Ziel ist nicht, Vertrauen durch Marketing zu ersetzen, sondern möglichst viele verifizierbare Elemente öffentlich zugänglich zu machen: technische Regeln, Contract-Versionen, Wallet-Rollen, Governance-Entscheidungen, finanzielle Bewegungen und – wo realistisch – unterstützende Nachweise realer Wirkung.
Das Kernmodell
GFC versteht Transparenz als Kette: Regel → Entscheidung → finanzielle Ausführung → Nachweis → berichtete Wirkung. Je nach Prozess können unterschiedliche Teile dieser Kette technisch oder durch Dokumentation verifiziert werden.
2. Das Problem
Bei Charity-, Impact- und öffentlich kommunizierten Finanzierungsprojekten sind Informationen häufig auf getrennte Systeme, Dokumente und Kanäle verteilt. Dadurch kann zwar sichtbar sein dass Geld bewegt wurde, ohne dass ebenso klar ist warum eine Entscheidung getroffen wurde, wer sie autorisiert hat und welche Nachweise später für das Ergebnis verfügbar sind.
Fragmentierte Informationen
Wallets, Entscheidungen, Projektberichte, Contract-Regeln und rechtliche Informationen lassen sich mitunter nur schwer miteinander verknüpfen.
Unklare Kontrolle
Prozentsätze oder öffentliche Versprechen allein zeigen nicht, wer Vermögenswerte tatsächlich bewegen oder Regeln ändern kann.
On-Chain ohne Kontext
Eine Transaktion kann öffentlich sichtbar sein, ohne den Grund der Entscheidung, ihren Zweck oder den anschließenden Off-Chain-Prozess zu erklären.
Wirkung ohne Nachweiskette
Ein Ergebnisbericht ist nicht automatisch verifiziert, nur weil die vorherige Zahlung auf einer Blockchain stattgefunden hat.
3. Der GFC-Ansatz
GFC trennt vier Ebenen, die gemeinsam ein nachvollziehbareres öffentliches Gesamtbild schaffen sollen.
1. Finanzielle Ausführung
Welche Vermögenswerte wurden wann, in welcher Höhe und zwischen welchen öffentlichen Adressen bewegt?
2. Governance-Nachweise
Welche Regel, Entscheidung oder Freigabe legitimierte die Handlung und welche Rollen waren beteiligt?
3. Unterstützende Nachweise
Welche Dokumente, Rechnungen, Liefer- oder Empfängerbestätigungen, Projektaufzeichnungen, messbaren Meilensteine oder unabhängigen Prüfungen stützen die anschließende Verwendung?
4. Impact-Verifizierung
Welche konkrete Wirkung wird behauptet, welche Kennzahlen gelten und lautet der Nachweisstatus verifiziert, ausstehend, unvollständig oder nicht verifiziert?
4. Was Blockchain verifizieren kann – und was nicht
Technisch verifizierbar
- Transaktionen und Zeitstempel;
- Wallet-Adressen und Token-Bewegungen;
- veröffentlichter Smart-Contract-Code;
- bestimmte programmierte Regeln und Rollen;
- bestimmte Governance-Handlungen, sofern sie on-chain ausgeführt werden.
Nicht automatisch verifizierbar
- ob ein reales Projekt wie behauptet umgesetzt wurde;
- ob ein Dokument inhaltlich wahr ist;
- ob eine Organisation effizient arbeitet;
- ob eine Zahlung die behauptete gesellschaftliche Wirkung erzeugt hat;
- ob Off-Chain-Daten vollständig oder unverändert sind.
GFC behandelt Blockchain daher als eine Verifizierungsebene, nicht als universelle Wahrheitsmaschine. Reale Wirkung erfordert zusätzliche Nachweise und, wo angemessen, unabhängige Prüfung.
Sichtbar ≠ verifiziert ≠ vollständig bewiesen. Die Belastbarkeit einer Schlussfolgerung hängt von der konkreten Behauptung und den dafür erforderlichen Nachweisen ab.
5. Aktueller Entwicklungsstatus
GFC unterscheidet konsequent zwischen spezifiziert, in Entwicklung, Testnet/Pilot, geplant und produktiv aktiv.
Bis einschließlich Q1 2027 ist der GFC Token / Economic Layer das primäre Produkt. Der operative Schwerpunkt liegt auf belastbarer Presale- und Mainnet-Readiness; unterstützende Systembereiche werden nur insoweit als gegenwärtig dargestellt, wie sie tatsächlich veröffentlicht, spezifiziert oder im Test/Pilot verfügbar sind.
Auf kleinen Bildschirmen horizontal scrollen, um alle Spalten zu sehen.
| Komponente | Status | Bedeutung |
|---|---|---|
| GFC Token / Economic Layer | primärer Fokus | Primäres Produkt bis einschließlich Q1 2027; Presale- und Mainnet-Readiness in Arbeit. |
| Öffentlicher Base-Sepolia-PoC / Pilot-Contracts | Testnet / Pilot | Öffentliche Entwicklungs-, Test- und Transparenzreferenzen; keine Assets zum Kauf. |
| Transparenzportal | veröffentlicht / im Ausbau | Zentrale öffentliche Status- und Verifizierungsreferenz. |
| Produktiver GFC-Token | nicht deployed | Derzeit nicht auf Base Mainnet aktiv. |
| Öffentlicher Presale | nicht aktiv | Kein produktiver Kaufprozess und keine Einzahlungsadresse. |
| Staking | geplant | Mechanismus und finale Parameter sind noch nicht produktiv. |
| Erweiterte Accountability-/Impact-Ebene | ab Q2 2027 / langfristig | Zunehmender Ausbau ab Q2 2027; langfristige Accountability Infrastructure rund um den Token und perspektivisch darüber hinaus. |
Der öffentliche Base-Sepolia-PoC erzeugt Entwicklungsnachweise. Testnet-Deployments sind keine Produktionsprodukte, keine Kaufadressen und nicht der produktive GFC-Token. Das Transparenzportal ist maßgeblich für den aktuellen Produktionsstatus, offizielle Adressen und versionierte Referenzen.
6. GFC Token / Economic Layer und Utility
Der GFC Token / Economic Layer ist aktuell das primäre GFC-Produkt. Technisch ist GFC als ERC-20-Token auf Base Mainnet geplant; „Coin“ ist die Projekt- und Markenbezeichnung und bezeichnet keine eigene native Blockchain. Bis einschließlich Q1 2027 liegt der operative Fokus auf belastbarer Presale-/Mainnet-Readiness. Eine Funktion darf erst dann als implementierte Utility bezeichnet werden, wenn Mechanismus, Teilnahmeberechtigung, Zeitpunkt, Grenzen, Änderungsbefugnisse und Produktionsstatus öffentlich definiert und verifizierbar sind.
Auf kleinen Bildschirmen horizontal scrollen, um alle Spalten zu sehen.
| Produktstatus | Primäres GFC-Produkt bis einschließlich Q1 2027; Produktionsdeployment noch ausstehend. |
|---|---|
| Netzwerk | Base Mainnet geplant |
| Standard | ERC-20, 18 Dezimalstellen geplant |
| Gesamtmenge | 1.000.000.000 GFC |
| Zusätzliches Minting | Nach dem Produktions-Deployment nicht vorgesehen |
| Kaufgebühr | 0 % geplant |
| Verkaufsgebühr | 1 % geplant; finale technische Definition vor Aktivierung erforderlich |
Operative Rolle des Tokens
Innerhalb definierter GFC-Mechanismen soll der Coin als übertragbares digitales Asset und später für ausgewählte Teilnahme- oder Ökosystemfunktionen dienen.
Keine rhetorische Utility
Begriffe wie „Zugang“, „Governance“ oder „Teilnahme“ gelten erst dann als konkrete Utility, wenn Mechanismus, Teilnahmeberechtigung, Zeitpunkt und Grenzen veröffentlicht wurden.
7. Tokenomics und Allokationen
Die geplante feste Gesamtmenge beträgt 1.000.000.000 GFC. Allokation ist eine Governance-Entscheidung und nicht bloß ein Prozentdiagramm: Sie verteilt Zugang, Liquidität, Anreize und potenziellen Einfluss. Jede Allokation benötigt deshalb Zweck, Kontrolle, Beschränkungen und zeitliche Logik.
Auf kleinen Bildschirmen horizontal scrollen, um alle Spalten zu sehen.
| Allokation | Anteil | Menge | Primärer Zweck |
|---|---|---|---|
| Impact Vault | 25 % | 250.000.000 GFC | Langfristige Charity- und Impact-Allokation. |
| Guardian Growth Fund | 20 % | 200.000.000 GFC | Community, Guardians, Kampagnen und Teilnahme. |
| Presale | 15 % | 150.000.000 GFC | Geplante Allokation für den öffentlichen Presale. |
| Treasury Reserve | 15 % | 150.000.000 GFC | Entwicklung, Betrieb, Sicherheit und Ausbau. |
| Liquidity Reserve | 15 % | 150.000.000 GFC | Zukünftige Liquiditäts- und Marktzugangsmaßnahmen. |
| Ecosystem Growth | 5 % | 50.000.000 GFC | Integrationen, Tools und Ökosystementwicklung. |
| Core Team | 5 % | 50.000.000 GFC | Geplantes lineares Vesting über 19 Jahre. |
Prozentsätze allein sind kein Nachweis für Governance. Finale Wallets, Contract-Adressen, Begünstigte, Freigaberegeln und administrative Rechte müssen separat veröffentlicht und technisch verifizierbar gemacht werden.
8. Locking und Vesting
Dauer allein ist kein Nachweis für Schutz. Eine Aussage über einen 50-jährigen Lock oder 19-jähriges Vesting wird erst glaubwürdig, wenn Startzeitpunkt, Freigabelogik, privilegierte Rollen, Änderungsrechte und etwaige Notfallpfade technisch und öffentlich verifizierbar sind.
Impact Vault
250.000.000 GFC sind einer langfristigen Impact-Struktur zugeordnet. Ab einem Startzeitpunkt, der vor dem Produktions-Deployment verbindlich definiert werden muss, ist eine Bindung über 50 Jahre vorgesehen.
Core Team
Für 50.000.000 GFC ist lineares Vesting über 19 Jahre geplant. Startzeitpunkt, Freigabeintervall, mögliche Cliff-Regeln und der Umgang mit noch nicht gevesteten Token müssen im finalen Contract definiert werden.
Vor Produktionsaktivierung offenzulegen
- Startzeitpunkt und exakte Zeitlogik;
- Freigabeintervalle und maximale Freigaben;
- ob ein Schutzzeitraum nur verlängert — und nicht verkürzt — werden kann, sofern ein solcher Extension-Only-Schutz Bestandteil des finalen Designs ist;
- Begünstigte und kontrollierende Rollen;
- Änderungs-, Verlängerungs- und Notfallrechte;
- Umgang mit ungenutzten oder noch nicht gevesteten Token;
- öffentliche Contract- und Wallet-Referenzen.
- sämtliche produktiven Locking- und Vesting-Regeln müssen vor Aktivierung öffentlich der deployten Contract-Version und den kontrollierenden Rollen zugeordnet werden.
9. Governance und Machtverteilung
Governance bedeutet bei GFC zunächst nicht „jeder Token ist eine Stimme“, sondern die präzise Definition technischer und organisatorischer Entscheidungsbefugnisse.
Auf kleinen Bildschirmen horizontal scrollen, um alle Spalten zu sehen.
| Kontrollbereich | Ziel | Erforderliche Offenlegung |
|---|---|---|
| Treasury | Mehrparteienkontrolle kritischer Transfers | Signer, Schwellenwert, Rollen und Ausnahmen |
| Contract-Änderungen | Keine versteckten oder unbegrenzten Upgrade-Pfade | Upgrade-Rechte, Timelock und unveränderliche Grenzen |
| Vault-Freigaben | Regelgebundene, nachvollziehbare Freigaben | Zweck, Grenzen, Freigabe und Nachweise |
| Notfallmaßnahmen | Eng begrenzte Sicherheitsreaktionen | Auslöser, Dauer, Rollen und Rückkehr zum Normalbetrieb |
| Zukünftige Community-Governance | Nur für klar autorisierte Entscheidungsbereiche | Quorum, Stimmgewicht, Delegation und Schutzmechanismen |
10. Governance-Beschränkungen
Prinzip: Relevante Befugnisse sollen sichtbar, begrenzt, regelgebunden und überprüfbar sein. Derselbe Maßstab muss letztlich auch für GFC selbst gelten.
Explizite Befugnisse
Jede kritische administrative Befugnis soll benannt und öffentlich nachvollziehbar sein.
Trennung von Rollen
Kritische Funktionen sollen nicht unnötig in einer einzelnen Wallet oder Rolle konzentriert werden.
Begrenzte Upgrade-Fähigkeit
Änderungen dürfen es nicht ermöglichen, wesentliche Schutzverpflichtungen nachträglich willkürlich zu entfernen.
Vorhersehbare Ausnahmen
Notfall- und Ausnahmewege müssen im Voraus definiert und anschließend öffentlich dokumentiert werden.
Timelocks
Kritische Änderungen sollen – soweit technisch und aus Sicherheitssicht angemessen – nicht unsichtbar und sofort wirksam werden.
Nur Verlängerung, wo angemessen
Langfristige Schutz- oder Lock-Zeiträume sollen, sofern das Modell dies vorsieht, verlängerbar statt nachträglich verkürzbar sein.
11. Transparenzarchitektur
Das Whitepaper beschreibt wie Transparenz funktionieren soll. Das Transparenzportal zeigt welche konkreten Daten, Contracts, Statusinformationen und Nachweise aktuell verfügbar sind.
Status
Komponenten werden als geplant, in Entwicklung, Testnet/Pilot, produktiv, ersetzt oder außer Betrieb gekennzeichnet.
Referenzen
Contracts, Wallets, Source Code, Explorer-Links und Berichte sollen auf eindeutig identifizierte Versionen verweisen.
Änderungshistorie
Wesentliche Änderungen sollen Datum, Grund, verantwortliche Entscheidung oder Befugnis, betroffene Referenz/Version und den daraus resultierenden Status ausweisen, damit die Historie überprüfbar bleibt, statt stillschweigend überschrieben zu werden.
12. Technische Architektur
GFC ist zunächst als Ethereum-kompatible Infrastruktur auf Base geplant. Eine eigene Blockchain ist nicht Teil des Startmodells.
Vereinfachter Daten- und Verifizierungsfluss:
- Nutzer / öffentliche Oberfläche – Status und Interaktionen.
- GFC Smart Contracts – definierte On-Chain-Regeln.
- Base – öffentliche Ausführung und Transaktionshistorie.
- Registry- / Referenzebene – Zuordnung offizieller Komponenten und Versionen.
- Nachweisebene – Off-Chain-Dokumente, Berichte und Bestätigungen.
- Transparenzportal – konsolidierte öffentliche Darstellung.
13. Smart-Contract-Prinzipien
Smart Contracts lösen Governance nicht automatisch. Ihr Wert liegt darin, bestimmte Regeln technisch durchsetzbar zu machen und den verbleibenden menschlichen Ermessensspielraum klarer zu begrenzen.
- feste oder klar begrenzte Token-Regeln statt versteckter Sonderrechte;
- öffentliche Source-Code-Verifizierung produktiver Contracts;
- explizite Rollen und Berechtigungen;
- Audit-Bericht, Audit-Umfang, exakt geprüfte Code-Version/Commit und die zugehörige Produktionsadresse müssen öffentlich eindeutig einander zugeordnet werden können;
- kritische Ausnahmen und Pause-Funktionen müssen dokumentiert sein;
- Produktionsadressen werden ausschließlich über offizielle Referenzen veröffentlicht.
14. Presale-Architektur
Der geplante Presale ist ein Finanzierungsmechanismus innerhalb des aktuell primären GFC Token / Economic Layer. Er ist derzeit nicht aktiv. Bis einschließlich Q1 2027 liegt der operative Fokus auf belastbarer Presale- und Mainnet-Readiness. Operative Teilnahme, verbindliche Bedingungen, offizielle Produktionsreferenzen und eine etwaige spätere Kaufanleitung gehören auf die separate Presale-Seite und in das Transparenzportal.
Auf kleinen Bildschirmen horizontal scrollen, um alle Spalten zu sehen.
| Allokation | 150.000.000 GFC |
|---|---|
| Preis | 0,05 € pro GFC |
| Geplante Dauer | 8 Wochen |
| Soft Cap | 250.000 € |
| Monetärer Hard Cap | Kein separater Hard Cap geplant; begrenzt durch die Token-Allokation. |
| Geplante Zahlungsassets | ETH, USDC und DAI auf Base. |
| Contract-Modell | Unveränderlicher Presale-Contract geplant; verbindlich erst mit veröffentlichter, verifizierter und den finalen Teilnahmebedingungen eindeutig zugeordneter Produktionsversion. |
| Verteilung | Unmittelbare Token-Zuteilung über den finalen Presale-Contract geplant. |
| Soft Cap nicht erreicht | Refund vorgesehen; genaue Behandlung bereits zugeteilter GFC muss vor Aktivierung verbindlich veröffentlicht und verifiziert werden. |
| Aktueller Status | nicht aktiv |
Vor Aktivierung erforderlich
- verbindliche Refund- und Rückabwicklungslogik für bereits unmittelbar zugeteilte GFC;
- finale technische und rechtliche Bedingungen;
- eingefrorene Produktions-Contract-Version zur Prüfung;
- unabhängige Prüfung kritischer Produktions-Contracts;
- Behebung oder Offenlegung relevanter Feststellungen;
- Veröffentlichung von Bericht, Adresse und Source-Code-Referenz;
- öffentliche Aktivierung erst danach.
15. Staking
Als Teil der langfristigen Token-Architektur ist ein hybrides, nicht-inflationäres Staking-Modell geplant, derzeit ist es jedoch nicht aktiv. Es gibt keine garantierte Rendite und keine final veröffentlichte APY.
- die Quelle der Rewards muss vor Aktivierung vollständig offengelegt werden;
- Rewards dürfen keine zusätzliche Token-Inflation erfordern;
- Lock-Zeiträume und Auszahlungsregeln müssen technisch definiert sein;
- Governance- oder Community-Vorteile müssen konkret statt rhetorisch beschrieben werden;
- Smart-Contract-, Liquiditäts- und Marktpreisrisiken bleiben bestehen;
- Slashing ist derzeit kein bestätigter Bestandteil des Modells.
16. Ausbau ab Q2 2027: Protokoll- und Impact-Ebene
Ab Q2 2027 soll GFC zunehmend zum breiteren System rund um den Token ausgebaut werden. Dazu gehören insbesondere stärker integrierte Transparenz-, Governance-, Verifikations- und Impact-Strukturen. Langfristig ist die Entwicklungsrichtung eine Accountability Infrastructure rund um den Token und perspektivisch darüber hinaus. Diese Erweiterung ist kein Startversprechen und keine Darstellung bereits aktiver Funktionen.
Projekt- und Nachweisstrukturen
Standardisierte Einreichung, Dokumentation, Statushistorie und Nachweise sollen vergleichbarer und nachvollziehbarer werden.
GFC Verified
Ein möglicher dokumentierter Prüfstatus darf nicht als staatliche Genehmigung oder als Garantie für Integrität, Sicherheit, Wirkung oder wirtschaftlichen Erfolg dargestellt werden.
Kriterien, Prüfumfang, Interessenkonflikte, Nachweisklassen, Verifizierungsstatus, Widerruf, Aktualisierungen und Gültigkeitsdauer müssen vor jeder öffentlichen Nutzung eines solchen Status vollständig veröffentlicht werden. Ein Label „GFC Verified“ wäre keine staatliche Genehmigung und würde weder Integrität noch Sicherheit, Wirkung oder wirtschaftlichen Erfolg garantieren.
17. Sicherheit
- interne Tests vor dem Produktions-Deployment;
- ein Audit sollte erst dann als öffentlich eindeutig zugeordnet gelten, wenn Audit-Bericht, Audit-Umfang, exakt geprüfte Code-Version/Commit und die zugehörige Produktionsadresse öffentlich einander zugeordnet werden können;
- unabhängige Prüfung finaler kritischer Produktions-Contracts;
- öffentliche Source-Code-Verifizierung;
- Trennung kritischer operativer Rollen;
- Mehrparteienfreigabe, wo angemessen;
- dokumentierte Notfall- und Wiederherstellungsverfahren;
- klare Regeln für offizielle Links, Wallets und Contract-Adressen;
- Responsible-Disclosure-Prozess für Sicherheitsmeldungen.
Ein Audit ist keine Sicherheitsgarantie. Key-Management, Frontend-Integrität, Governance, Dritte und Nutzerverhalten bleiben eigenständige Risikobereiche.
18. Risiken und Nicht-Ziele
Dieses Whitepaper ist ein Projektinformationsdokument. Es stellt keine Anlage-, Finanz-, Rechts-, Steuer- oder Kaufberatung dar.
Wesentliche Risiken
- Entwicklungs- und Umsetzungsrisiken;
- Smart-Contract- und Infrastrukturausfälle;
- Key- und Governance-Risiken;
- regulatorische Änderungen;
- Markt-, Liquiditäts- und Wertverlustrisiken;
- unvollständige oder fehlerhafte Off-Chain-Nachweise;
- Abhängigkeiten von Dritten.
GFC ist nicht dafür konzipiert, …
- Charity-Organisationen vollständig zu ersetzen;
- reale Wirkung allein durch Blockchain zu „beweisen“;
- menschliche Governance vollständig abzuschaffen;
- Renditen oder Wertsteigerungen zu garantieren;
- jede Information öffentlich on-chain zu speichern;
- sensible personenbezogene Daten unnötig dauerhaft offenzulegen.
19. Entwicklungs-Roadmap
Die Roadmap beschreibt technische Reifestufen statt spekulativer Marktziele.
Phase 1 — Spezifizieren
Terminologie, Nicht-Ziele, Token-Modell, Governance-Beschränkungen und Architektur konsolidieren.
Phase 2 — Testen
Base-Sepolia-Contracts, öffentliche Referenzen und Verifizierungsprozesse testen.
Phase 3 — Härten
Produktions-Contracts einfrieren, testen, prüfen und dokumentieren; Presale- und Mainnet-Readiness belastbar vorbereiten.
Phase 4 — Produktionsaktivierung: Mainnet & Presale
Erst nachdem technische, rechtliche, operative und sicherheitsbezogene Voraussetzungen erfüllt sind.
Phase 5 — Breiteres GFC-System ab Q2 2027
Transparenz-, Governance-, Verifikations-, Treasury-, Vesting- und Nachweisstrukturen rund um den Token stärker integrieren.
Phase 6 — Langfristig: Accountability Infrastructure
Langfristiger Ausbau standardisierter Projekt-, Nachweis-, Governance- und Verifizierungsmechanismen rund um den Token und perspektivisch darüber hinaus.
20. Dokumentationshierarchie und Änderungsprotokoll
Nicht jede Information gehört auf dieselbe Ebene. GFC unterscheidet bewusst zwischen zugänglicher Gesamtdokumentation, normativen Spezifikationen, technischer Implementierung und aktuellen Verifizierungsdaten.
Whitepaper
Erklärt Problem, Prinzipien, Systemarchitektur, Token-Modell, Governance, Grenzen, Risiken und Entwicklungsrichtung.
Technische Spezifikationen
Der aktuelle interne Spezifikationsstand umfasst Glossar, Nicht-Ziele, Architektur, Governance-Beschränkungen, Transparenz- und Presale-Anforderungen sowie eigene Token- und Allokationsspezifikationen. Als öffentliche kanonische Referenz gilt eine Spezifikation erst, wenn eine eindeutige versionierte Release- oder Commit-Referenz veröffentlicht und hier verlinkt ist.
Smart Contracts & Source Code
Zeigen die tatsächliche technische Implementierung einer konkret identifizierten Version.
Transparenzportal
Zeigt den aktuellen öffentlichen Status, offizielle Referenzen, Contract-Versionen und verfügbare Verifizierungsdaten.
Normative Dokumente
specs/README.md— Spezifikationsindex, Statusmodell und Release-Regelnspecs/glossary.md— gemeinsame Terminologiespecs/non-goals.md— bewusste Ausschlüsse und nicht unterstützte Interpretationenspecs/architecture.md— übergeordnete Architektur und Beschränkungenspecs/governance-constraints.md— Governance- und Befugnisbeschränkungenspecs/transparency-model.md— Nachweis-, Verifizierungs- und Offenlegungsanforderungenspecs/presale.md— Presale-Regeln und Teilnehmerschutzspecs/token.md— Token-Modell, feste Angebotslogik und technische Token-Anforderungenspecs/allocations.md— Allokationen, Zweckbindungen, Beschränkungen und zeitliche Logik
Repository-Dokumente
SECURITY.md— Leitfaden für SicherheitsmeldungenCHANGELOG.md— Änderungshistorie auf Repository-Ebene
Die unten genannten Dateinamen beschreiben das aktuelle interne Spezifikationsset des Projekts. Sie sind auf dieser Website derzeit nicht als öffentliche versionierte Repository-Referenzen verlinkt. Erst eine veröffentlichte, eindeutige Release- oder Commit-Referenz macht eine Spezifikation zur öffentlich kanonischen technischen Quelle. Potenzielle zukünftige Spezifikationen — darunter eigene Treasury-, Vesting-, Staking- oder Impact-Methodik-Spezifikationen — dürfen erst dann als bestehend dargestellt werden, wenn sie erstellt und versioniert wurden.
Änderungsprotokoll
- 26. August 2026 — Version 4.3 DE: Produktpriorisierung und Q1-/Q2-2027-Zeitlogik aktualisiert; öffentlichen Base-Sepolia-PoC präzisiert; Presale-Contract- und Refund-Offenpunkte ergänzt; deutsche Zahlenformate sowie Spezifikationsreferenzen bereinigt; HTML, Metadaten und PDF-Export synchronisiert.
- 18. August 2026 — Version 4.2 DE: Dokumentationshierarchie um die bestehenden Token- und Allokationsspezifikationen ergänzt; Audit-Zuordnung vereinheitlicht; Versions- und Statusangaben aktualisiert; PDF-Export auf denselben Dokumentstand v4.2 DE vom 18. August 2026 synchronisiert.
- 13. August 2026 — Version 4.1 DE: Verifizierungsmotive mit „Krypto erklärt“ und dem Transparenzportal harmonisiert; Statushinweis und Testnet-/Mainnet-Trennung gestärkt; Formulierungen zu Utility, Allokation, Locking, Governance, Audit und Impact-Nachweisen geschärft; Roadmap-Position präzisiert; aktuelle Spezifikationshierarchie korrigiert; mobiles Inhaltsverzeichnis und versionierter PDF-Download ergänzt.
- 8. August 2026 — Version 4.0 DE: Whitepaper strukturell neu geordnet; Verifizierungsgrenzen, Coin-Utility, Governance-Beschränkungen, technische Architektur, Nicht-Ziele und Dokumentationshierarchie als eigene Kernabschnitte ergänzt. Einige Detailinhalte wurden in technische Modals verschoben.
- 5. August 2026 — Version 3.2 DE: Testnet-/Mainnet-Trennung sowie Aussagen zu Kontrollen, Treasury, Vesting, Presale, Sicherheit und Impact-Nachweisen präzisiert.
- 12. Juli 2026 — Version 3.1 DE: Formulierungen zum inaktiven Presale und Projektstatus standardisiert.
- 5. Juli 2026: Aktuelles Allokationsmodell von 25 % / 20 % / 15 % / 15 % / 15 % / 5 % / 5 % übernommen.